Deutschkurse
Die DeutschlehrerInnen von Mondseeland hilft geben jede Woche kostenlose Deutschkurse in
verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Räumlichkeiten im Mondseeland. Falls Du Interesse hast
einen Kurs zu besuchen, melde dich bitte bei der Lehrkraft.
| Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag |
| B1.2 Marie – Christin 9 – 11 Uhr Alpenvereinshaus Mondsee | B1.2 Marie – Christin 9 – 11 Uhr Alpenvereinshaus Mondsee | |||
| Latein Grundkurs Andreas 9 – 10 Uhr Alpenvereinshaus Mondsee | Latein Grundkurs Andreas 9 – 10 Uhr Alpenvereinshaus Mondsee | |||
| A1 Andrea 8.30 – 10 Uhr Pfarrzentrum Mondsee | A1 Andrea 8.30 – 10 Uhr Pfarrzentrum Mondsee | A1 Andrea 8.30 – 10 Uhr Pfarrzentrum Mondsee | ||
| B1*) Peter 8.30 – 10 Uhr Pfarrzentrum Mondsee | B1*) Peter 8.30 – 10 Uhr Pfarrzentrum Mondsee | B1*) Peter 8.30 – 10 Uhr Pfarrzentrum Mondsee | ||
| A1 und B1 Barbara nach kfr, Abstimmung**) zu Hause bzw Gemeindezentrum Zell am Moos | A1 und B1 Barbara nach kfr, Abstimmung**) zu Hause bzw Gemeindezentrum Zell am Moos | A1 und B1 Barbara nach kfr, Abstimmung**) zu Hause bzw Gemeindezentrum Zell am Moos |
*) mit speziellem Hinblick auf Prüfungsvorbereitung
**) Uhrzeiten werden über Whatsapp in Abstimmung mit den Arbeitszeiten BWT bzw. Jet
bekanntgegeben
Das Ziel bei A1 ist
- Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und
verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. - Kann sich und andere vorstellen und Fragen zu Alltagsthemen stellen und beantworten
– zum Beispiel zu Menschen und Orten – sowie gebräuchliche Bitten und Aufforderungen formulieren. - Kann sich auf einfache Art verständigen und alltägliche Ausdrücke verstehen, wennsich die Gesprächspartner*innen direkt an ihn/sie richten und langsam, deutlich und mit Wiederholungen sprechen.
Das Ziel bei A2 ist
- Kann sich in routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen zu vertrauten und geläufigen Themen/Dingen geht, zum Beispiel eine Beschreibung von Menschen, Lebens- oder Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen und so weiter.
- Kann mit einfachen Mitteln die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
- Kann Wendungen und Wörter verstehen, wenn es um Dinge von ganz unmittelbarer Bedeutung geht (zum Beispiel Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung).
Das Ziel bei B1 ist
- Kann sich in allen wichtigen routinierten Alltagssituationen, zum Beispiel im Arbeits-, Schul- oder Freitzeitkontext, sprachlich zurechtfinden.
- Kann Informationen austauschen, prüfen und bestätigen, mit weniger routinemäßigen Situationen umgehen und erklären, warum etwas problematisch ist.
- Kann zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkompliziert Beschreibungen oder Berichte geben, zum Beispiel über eigene Erfahrungen berichten, Gefühle und Reaktionen oder Träume, Hoffnungen und Ziele
beschreiben. - Kann Meinungen über Themen des Alltagslebens mit einfachen Wendungen ausdrücken und in Gesprächen oder Diskussionen kurze Begründungen und Erklärungen geben.
Das Ziel bei B2 ist
- Kann zu einer großen Bandbreite von Themen aus dem eigenen Interessengebiet klar und detailliert Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen.
- Kann den Standpunkt zu einem Problem erklären und die Vor- und Nachteile verschiederner Möglichkeiten angeben und dabei die Argumentation logisch aufbauen.
- Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch und anhaltende Beziehungen zu kompetenten Sprechenden der Zielsprache ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist.
- Kann verschieden strukturierte, längere Texte verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Andrea
Ich wollte schon in jungen Jahren in die Entwicklungshilfe gehen. Damals gab es einen großen Hype um Mutter Teresa von Kalkutta und dort wollte ich auch hin. Deshalb arbeitete ich während der Schulzeit in den Sommerferien in diversen Krankenhäusern. Nachdem ich mir aber die Kongregation der Schwestern in Rom angesehen hatte, musste ich feststellen, dass sich die Realität erheblich von den Beschreibungen unterschied. Das war definitiv nicht meins. Im Laufe der Jahre hielten mich dann Familie und der Beruf als Volksschullehrerin und Leiterin auf Trab. Es faszinierte mich von Anfang an, die verschiedenen Begabungen der Kinder aufzuspüren und individuell zu fördern. So vergingen die Jahre.
Im Ruhestand angekommen, widmete ich meine Zeit der Arbeit beim Roten Kreuz anfangs im Sanitätsdienst, dann im Besuchs- und Blutspendedienst.Durch Zufall erfuhr ich von der Arbeit des Vereins Mondseeland hilft in Zell am Moos. Die Pastoralassistentin Dagmar Pfannhofer nahm mich gleich mit in ihren Deutschunterricht. Und schon hatte ich Feuer gefangen!
Junge Menschen kennenzulernen, zu fördern und sie zu ermutigen, Neues anzupacken, bringt mir und meinen Mitstreitern viel Kraft, um uns immer wieder zu engagieren.
Mittlerweile gebe ich auch in Mondsee zugezogenen Menschen aus verschiedensten Ländern abends Deutschunterricht. Ein Ende ist nicht in Sicht.. Durch Mondseeland hilft habe ich in kurzer Zeit viele Gleichgesinnte gefunden , von denen jeder seine eigenen Talente und Lösungsansätze zu diversen Problemen einbringt. Motivation pur!
Barbara
Telefon: 0664 1627219
Barbara Bruckbauer, geb. 1969 in Salzburg ist selbständig und Dipl. Gesundheitstrainerin. Sie ist verheiratet, hat 2 erwachsene Kinder und lebt in Zell am Moos.
Meine größte Motivation, den meist jungen Männern um die 20, in der Pension Schnitzlwirt in Zell am Moos, bei der Integration zu helfen, war und ist Dankbarkeit. Dankbarkeit und Demut vor der Gnade, in einem sicheren Land zu leben. Dass meine Kinder nicht Familie, Freunde und Heimat verlassen mussten und die immensen Auswirkungen von Flucht erfahren mussten. Mit regelmäßigem Sport, Unterricht, gemeinsamem Kochen und Gartenarbeiten, Zeit zum Zuhören u.a. gelingt es Vertrauen aufzubauen, eine positive, verbindliche Atmosphäre zu schaffen und ja, manchmal auch erzieherisch auf sie einzuwirken. Eine für mich sinnvolle, erfüllende Arbeit, die mir und mittlerweile auch meinem Mann große Freude macht. Ich bin nun schon seit 2016 in diesem Bereich engagiert und es ist immer wieder schön, von unseren ehemaligen „Schützlingen“ zu hören, wenn sie stolz von ihren Entwicklungsschritten berichten. Ein Engagement für Mondseeland hilft ist bestens investierte Zeit.
Peter
0676 6158755

Ich fühle mich einfach wohl, Menschen in Not zu helfen. Ein gesunder Egoismus? Macht nichts, das gibt mir was, drum bin ich auch dabei. Einfach, weil ich so „high“ werde. Ohne Drogen. Und weil es schön ist, wenn arme Kerle auch ihre Chancen bekommen.
Andreas
0677 62387999

Auf meinen diversen Einsätzen in Entwicklungsländern habe ich festgestellt, dass das größte Problem entwickelnder Gesellschaften Perspektivlosigkeit ist. Sie führt zu Verzweiflung, Lethargie, Vereinsamung, zu Aggressivität. Am Ende tötet sie, den Einzelnen, die Gesellschaft, die Strukturen. Darum bemühe ich mich, Mitmenschen wo immer sie sind und wo immer sie herkommen Perspektiven aufzuzeigen und wenn möglich auch zusammen mit ihnen zu realisieren.
Marie-Christin
0699/19040195

Schon bei der Flüchtlingswelle von 2015 war es mir ein Anliegen, diesen zum Großteil schwer traumatisierten Asylwerbern zur Seite zu stehen. Der „Einsatz“ in Form von Deutschunterricht, Hilfe bei Behördengängen oder Arztbesuchen usw hat sich allemal gelohnt. All die, die heute noch im Mondseeland leben, sind bestens integriert, machen eine Ausbildung oder haben einen Arbeitsplatz. Und was besonders schön ist, sie sind Freunde geworden. Ich würde neu ankommenden Geflüchteten jederzeit wieder helfen. Diese Hilfe ist keine Einbahnstraße, man bekommt sehr viel zurück!







